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Helga Dreher
Das Torhaus  
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Das Torhaus von Coudray

Im Jahr 2008, als der Roman "Das Torhaus" entstand, konnte man eingangs der Erfurter Straße in Weimar ein schmutzig-gelbes, graffitibeschmiertes Häuschen sehen - anscheinend unbewohnt und dem Verfall preisgegeben.

Eine Plakette wies das Haus dennoch als Denkmal aus, und auf einer kleinen Schrifttafel konnte der interessierte Passant etwas über seine Geschichte erfahren.

Vom Großherzoglichen Oberbaudirektor Clemens Wenzeslaus Coudray entworfen, wurde es zwischen 1822 und 1824 als eines von vier Weimarer Wach- und Torhäusern errichtet, um nach der Entfestigung der Stadt Tor- und Pflastergelder zu kassieren. Später diente das Haus als Bahnstation der Berkaer Bahn, die damals noch bis zum Sophienstiftsplatz fuhr. Danach war es mehrere Jahre Polizeirevier und wurde Ende der 1920er Jahre schließlich als Wohnhaus vermietet.

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Das Torhaus ca 1910

Torhaus Erfurter Straße ca. 1910 (Stadtarchiv Weimar)

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