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Helga Dreher
Das Torhaus  
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Das Torhaus von Coudray
Eine Weimarerin, die von 1930 bis 1945 im Torhaus wohnte, erzählt:
„Wir wohnten im linken Teil des Hauses, sieben Personen - Vater, Mutter und fünf Kinder - in zwei kleinen Zimmern. Den rechten Teil und das Zimmer im Dachgeschoss bewohnte ein Ehepaar ohne Kinder. Das Klo war außerhalb des Hauses, nach hinten heraus und um die Ecke. Am 9. Februar 1945 fiel eine Bombe vor dem Torhaus auf die Erfurter Straße, Fenster und Türen flogen heraus und das Gebäude war vorübergehend unbewohnbar. Wir mussten in eine andere Wohnung umziehen.“

Zur DDR-Zeit beherbergte das Torhaus einige Jahre lang das Reisebüro "Jugendtourist", bis es bald nach der Wende - nach einigen fehlgeschlagenen Umnutzungen - leer stand und schließlich verkauft wurde.

Im Herbst 2009 wurde auf Initiative des Besitzers mit der denkmalgerechten Sanierung des Torhauses begonnen.

Mehr:
"Das Torhaus von Coudray" auf den Seiten der Lese-Reihe des Bertuchverlags
Weimarer Architekturbüro Elster+Henker saniert klassizistisches Torhaus

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Das Torhaus 2008

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September 2010: Das Torhaus ist saniert

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